Am 17. August um 03:32 Uhr erfolgt die Alarmierung über den Piepser. Wohnhausbrand in Roth. Die Einsatzkräfte vor Ort müssen mit Getränken versorgt werden. Zudem sind Bewohner des brennen­den Hauses zu betreuen. Zum Einsatzort fahren wir mit nur 3 Mann, da viele unserer Kameradinnen und Kameraden in Urlaub sind bzw. bei anderen Veranstaltungen Dienste übernommen haben. Vor Ort werden wir dann von unserer Patenbereitschaft aus Abenberg tatkräftig unterstützt. Wir sind zu­sammen mittlerweile ein sehr gut eingespieltes Team! Nachdem die „Versorgungsstation“ aufgebaut ist, werden alle Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken versorgt. Dann kommen auch Bewohner des lichterloh brennenden Hauses zu unserem Versorgungspunkt. Sie werden mit Decken sowie Süßig­keiten und Getränken versorgt und es findet ein erstes Kennenlernen statt. Die Bewohner wer­den namentlich registriert, damit jederzeit nachvollziehbar ist, wer sich aus dem brennenden Haus retten konnte. Wir kümmern uns auch um die weitere Unterbringung der Hausbewohner, die keine Aufnahmemöglichkeit bei Freunden oder Verwandten haben. Am Vormittag bekommen die Einsatz­kräfte dann noch ein „Weißwurstfrühstück“, damit sie in diesem kräfteraubenden Einsatz fit bleiben. Gegen 12:30 Uhr, also nach 9 Stunden, endet dieser Einsatz für uns. Leider nimmt der Einsatz im Nachhinein noch ein tragisches Ende, da ein Hausbewohner sich nicht mehr vor den Flammen retten konnte.